„Project peace scheint so weit weg und ist doch ganz nah, in mir verwurzelt. Project peace begleitet mich jetzt noch, es hat viele Spuren in mir hinterlassen, auch sechs Jahre später noch schöpfe ich daraus Kraft! Das ist mir bewusst geworden. Es ist ein Schatz in mir, der mir nicht mehr genommen werden kann!“

Teilnehmer_in Jahrgang eins

“Fülle, Vielfalt, Heimat, Ferne, Ankommen, Weggehen und Loslassen, mich geborgen fühlen, Herausforderung- jeden Tag neu. Mich selbst kennenlernen und die Welt, Freundschaft ganz tief, Wahrheit, Suche…Tanz, Sinn, Suche, Glück, Achterbahnfahrt des Lebens! Project peace hat mir gezeigt, dass es möglich ist, meinen Träumen nachzugehen- und ich will weiter träumen und wahr werden lassen!“

Pia

„Ich fühle mich um so viele kraftschenkende, inspirierende, mutmachende, lehrreiche, herzenswarme, schöne, schwere… Begegnungen, Erlebnisse, Einsichten und Erfahrungen im Innen und Außen beschenkt und reicher. Das erfüllt mich mit großer Dankbarkeit, denn all das bringt mich Stück für Stück mehr zu mir und meinem Weg. Dieser Weg entsteht im Gehen. Ich habe unbekannte neue Welten entdeckt. Und jetzt beim Erforschen begegne ich Stück für Stück meinen Fragen.“

Marleen

„Was mich vom project peace damals so überzeugt hat waren die Themen, die für das Jahr angekündigt waren. Die Auswahl war für mich persönlich sehr ansprechend, aber als ich dann da war kam es noch besser! Heute ist das Besondere am project peace für mich die Gruppe. Wir sind 16 Personen, jeder mit eigenen Hobbys, Vorlieben und Abneigungen und trotzdem arbeiten wir zusammen, leben zusammen, lernen zusammen und verbringen zusammen unsere Freizeit, weil es nämlich mindestens eine Gemeinsamkeit zwischen allen gibt: Wir wollen was verändern in dieser Welt, wollen dazu beitragen, dass sie lebenswert und friedvoll wird und bleibt. Und dieses Gefühl des Zusammenhalts und der Einheit ist umwerfend und beeindruckend. Das gibt es kein zweites Mal in dieser Art.“

Catalina

„Das schönste an project peace ist für mich die Erfahrung, die ich in vielen Teilnehmer*innen wachsen sehen konnte: sich als Teil dieses großen sozial-ökologischen Lebensnetzes zu erfahren und sich zutrauen, einen Platz darin einzunehmen, der ganz bedingungslos für jeden Menschen vorhanden ist. Es macht mir Freude, immer mehr junge Menschen von dieser Basis aus ihr und unser gemeinsames Leben gestalten zu sehen!“

Anette

„Die Gewaltfreie Kommunikation ist für mich die Basis des Miteinander-Seins. Ich hab gelernt mich mit mir, meinen Bedürfnissen zu verbinden. Und ich hab gelernt, eine Qualität der Verbindung mit anderen herzustellen, welche für mich und mein Gegenüber befriedigend ist. Ich hab gelernt Empathie zu geben, zu meditieren, zu moderieren. Ich hab erfahren wie glücklich es mich macht, zum Leben anderer beizutragen.“

Samuel

„So verstand ich beim Kompost schaufeln, wie wichtig gesunder, fruchtbarer Mutterboden ist, eine endliche Ressource als Lebensgrundlage für Tiere, Pflanzen und Menschen. Ich erkannte die politische Motivation hinter einem „Seedgarden“ im Hinblick auf die Patentierung des Saatguts. Und mir wurde klar, wie dankbar ich für die Bienen bin, da wir Menschen so von ihrer Arbeit abhängig sind.“

Teilnehmer_in Jahrgang vier

„Das Besondere an project peace ist für mich, dass ich hier Menschen getroffen habe, mit denen ich in kurzer Zeit eine sehr tiefe Verbindung und ein riesen Vertrauen aufgebaut habe. Mit denen ich traurige und glückliche Momente teilen konnte und alles akzeptiert wurde. Mich beeindruckte die Offenheit, Ehrlichkeit, Lebensfreude… meiner Mit-pp-ler. Ich habe mich in der Gruppe so wohl gefühlt und da fiel mir der Abschied sehr schwer. Mir wurde als ich gegangen bin „Viel Glück und viel Segen auf all deinen Wegen“ hinterher gesungen und ich habe, vor Freude und Trennungsschmerz gleichzeitig, geweint.“

Anna-Lena

„Gesellschaftliche Strukturen hinterfragen, konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzeigen, bei
sich selbst beginnen. Mich immer wieder sammeln und fokussieren. Allen Teilen in mir Raum
geben. Aus der Gruppe schöpfen. Für mich selbst und meine Themen mehr einstehen.“

Clara

„Zwei Beispiele von mir – denn mittlerweile habe ich „in echt“ gesehen, wie hier im Senegal die Lebensbedingungen für die Menschen sind, nämlich hart, sehr hart. – Deswegen empfinde ich es wirklich als meine/unsere Verantwortung nicht nur auf der politischen Ebene (z.B. Schuldenerlass, höhere Rohstoffpreise) etwas zu tun, sondern auch auf der persönlichen! – Denn wenn viele kleine Menschen an vielen kleinen Orten viele kleine Schritte tun, kann sich das Gesicht der Welt verändern. Und einer muss immer anfangen… Wie ja auch project peace. :)“

Elena

„Ich spüre so eine tiefe Dankbarkeit, dass ein Teil meines Lebensweges das project peace ist. Ich habe in den letzten Monaten so viel gelernt. So viel Tiefe und Liebe erfahren. Hoffnung. Es ist so schön so viele junge Menschen gemeinsam auf dem Weg für eine Welt, in der Frieden, Respekt, Wertschätzung, Ökologie, Nachhaltigkeit … das Leben miteinander und mit unserem Universum bestimmt, zu sehen. Es erfüllt mich mit Zuversicht, Dankbarkeit und großer Freude.“

Tanja

„Ich habe viele Lehrer große, kleine, junge, alte… manchmal auch das Leben selbst. Sie alle wollen mich nicht unter – richten und vorgefertigte Antworten abfragen. Sie sind einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort und lösen bei mir etwas aus. Gespräche, Situationen, Begegnungen… sind ihre Methodik, die mich selbst zum denken anregen und mich meine ganz eigenen Lösungen finden lassen – oder zu mindestens meine eigenen Fragen. Die Begeisterung für das Leben treibt mich an. Es passiert fast wie von selbst.“

Teilnehmer_in Jahrgang vier

„Im vergangenen Jahr wurde mein Bedürfnis nach und meine Vision von Frieden genährt, einerseits mit Hoffnung und andererseits mit praktischen Erfahrungen und wirksamen Methoden um ihn weiter zu tragen und mitzugestalten. „Frieden“ ist keine eurozentristische Frage von Politik mehr, sonder ein differenzierter Reifeprozess…“

Teilnehmer_in Jahrgang vier