„Project peace sehe ich als eine neue und sehr zeitgemäße Form der Übergangsbegleitung für junge Erwachsene, die Lust darauf haben, Gestalter*innen ihrer Gesellschaft und des eigenen Lebens zu werden. Es bietet Experimentierraum für wesentliche Erfahrungen durch echte Gemeinschaft und Platz für die eigenen Fragen rund um die Weltsituation, Kulturwandel, die Herzensaufgabe bzw. den Berufsweg. (…) Das schönste an project peace ist für mich die Erfahrung, die ich in vielen Teilnehmer*innen wachsen sehen konnte: sich als Teil dieses großen sozial-ökologischen Lebensnetzes zu erfahren und sich zutrauen, einen Platz darin einzunehmen, der ganz bedingungslos für jeden Menschen vorhanden ist. Es macht mir Freude, immer mehr junge Menschen von dieser Basis aus ihr und unser gemeinsames Leben gestalten zu sehen!“

Anette LoyEhemals pädagogische Begleitung von project peace

„Project peace scheint so weit weg und ist doch ganz nah, in mir verwurzelt. Project peace begleitet mich jetzt noch, es hat viele Spuren in mir hinterlassen, auch sechs Jahre später noch schöpfe ich daraus Kraft! Das ist mir bewusst geworden. Es ist ein Schatz in mir, der mir nicht mehr genommen werden kann!“

Aus dem Brief einer Teilnehmerin des ersten Jahrgangs

“Fülle, Vielfalt, Heimat, Ferne, Ankommen, Weggehen und Loslassen, mich geborgen fühlen, Herausforderung- jeden Tag neu. Mich selbst kennenlernen und die Welt, Freundschaft ganz tief, Wahrheit, Suche…Tanz, Sinn, Suche, Glück, Achterbahnfahrt des Lebens! Project peace hat mir gezeigt, dass es möglich ist, meinen Träumen nachzugehen- und ich will weiter träumen und wahr werden lassen!“

Pia zweiter Jahrgang

„Ich fühle mich um so viele kraftschenkende, inspirierende, mutmachende, lehrreiche, herzenswarme, schöne, schwere… Begegnungen, Erlebnisse, Einsichten und Erfahrungen im Innen und Außen beschenkt und reicher. Das erfüllt mich mit großer Dankbarkeit, denn all das bringt mich Stück für Stück mehr zu mir und meinem Weg. Dieser Weg entsteht im Gehen. Ich habe unbekannte neue Welten entdeckt. Und jetzt beim Erforschen begegne ich Stück für Stück meinen Fragen.“

Marleenaus dem vierten Jahrgang

„Was mich vom project peace damals so überzeugt hat waren die Themen, die für das Jahr angekündigt waren. Die Auswahl war für mich persönlich sehr ansprechend, aber als ich dann da war kam es noch besser! Heute ist das Besondere am project peace für mich die Gruppe. Wir sind 16 Personen, jeder mit eigenen Hobbys, Vorlieben und Abneigungen und trotzdem arbeiten wir zusammen, leben zusammen, lernen zusammen und verbringen zusammen unsere Freizeit, weil es nämlich mindestens eine Gemeinsamkeit zwischen allen gibt: Wir wollen was verändern in dieser Welt, wollen dazu beitragen, dass sie lebenswert und friedvoll wird und bleibt. Und dieses Gefühl des Zusammenhalts und der Einheit ist umwerfend und beeindruckend. Das gibt es kein zweites Mal in dieser Art.“

Catalina

„Die Gewaltfreie Kommunikation ist für mich die Basis des Miteinander-Seins. Ich hab gelernt mich mit mir, meinen Bedürfnissen zu verbinden. Und ich hab gelernt, eine Qualität der Verbindung mit anderen herzustellen, welche für mich und mein Gegenüber befriedigend ist. Ich hab gelernt Empathie zu geben, zu meditieren, zu moderieren. Ich hab erfahren wie glücklich es mich macht, zum Leben anderer beizutragen.“

Samuel

„Das Besondere an project peace ist für mich, dass ich hier Menschen getroffen habe, mit den ich in kurzer Zeit eine sehr tiefe Verbindung und ein riesen Vertrauen aufgebaut habe. Mit denen ich traurige und glückliche Momente teilen konnte und alles akzeptiert wurde. Mich beeindruckte die Offenheit, Ehrlichkeit, Lebensfreude… meiner Mit-pp-ler. Ich habe mich in der Gruppe so wohl gefühlt und da fiel mir der Abschied sehr schwer. Mir wurde als ich gegangen bin „Viel Glück und viel Segen auf all deinen Wegen“ hinterher gesungen und ich habe, vor Freude und Trennungsschmerz gleichzeitig, geweint.“

Anna-Lena

„Gesellschaftliche Strukturen hinterfragen, konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzeigen, bei
sich selbst beginnen. Mich immer wieder sammeln und fokussieren. Allen Teilen in mir Raum
geben. Aus der Gruppe schöpfen. Für mich selbst und meine Themen mehr einstehen.“

Clara

„Ich habe viele Lehrer große, kleine, junge, alte… manchmal auch das Leben selbst. Sie alle wollen mich nicht unter – richten und vorgefertigte Antworten abfragen. Sie sind einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort und lösen bei mir etwas aus. Gespräche, Situationen, Begegnungen… sind ihre Methodik, die mich selbst zum denken anregen und mich meine ganz eigenen Lösungen finden lassen – oder zu mindestens meine eigenen Fragen. Die Begeisterung für das Leben treibt mich an. Es passiert fast wie von selbst.“

Teilnehmer* aus dem vierten Jahrgang