TEAM

project peace – Mein JA!hr f├╝r die Welt wurde in einer spannenden Zusammenarbeit von Jugendlichen und Erwachsenen, dem Katharinawerk Basel,┬áder Sinn-Stiftung und mit oikos Lebenskunst e.V. gemeinsam entwickelt. Im September 2011 startete der Pilotjahrgang. F├╝r die kommenden Jahrg├Ąnge haben Alumni die M├Âglichkeit, sich weiter zu vernetzen, in die Weiterentwicklung des Programms einzubringen und Teil des Teams zu sein.

BEGLEITUNG

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Adelheid Tlach-Eickhoff

P├Ądagogin, langj├Ąhrige Friedensarbeit, Fortbildungen in Gewaltfreier Kommunikation und Coaching.

Seit vielen Jahren schon und inspiriert durch viele Menschen, ist die Idee dieses Jahres f├╝r Frieden und ├ľkologie gewachsen. Die Jugendzeit und vor allem die Zeit als junger Erwachsener ist eine Zeit, in der das Leben in all seinen Zusammenh├Ąngen entdeckt wird, es ist eine Zeit des Aufbaus von Werten und Haltungen. Junge Menschen wollen Verantwortung ├╝bernehmen und unser aller Zukunft mitgestalten. Daf├╝r R├Ąume zu schaffen und gute Rahmenbedingungen ÔÇô das ist mein Anliegen bei project peace.

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Corinna „Coco“ Fuchs

M.A. Soziologin mit den Schwerpunkt sozial-├Âkologische Transformation, Theaterp├Ądagogik, zeitgen├Âssischer Tanz, Gestalttherapie, -coaching und Heldenreiseleiter_in Ausbildung.

Fragen stellen und die Suche nach Antworten gestalten seit einigen Jahren mein Leben: Wie k├Ânnen wir leben und dabei unsere Welt lebendig erhalten. Wie k├Ânnen wir uns auf das wirklich Wesentliche ausrichten. Und was ist das wirklich Wesentliche f├╝r mich? Wer bin ich ├╝berhaupt und was brauche ich? Ich w├╝nsche mir mehr mutige Fragesteller_innen, Augenaufmacher_innen und Menschen, die aus ihrer Komfortzone treten um sich ihrer pers├Ânlichen Verantwortung und ihrem eigenen Lebensweg hinzugeben. Mir ist es ein Herzensanliegen bei project peace mit jungen Menschen gemeinsam Fragen in Bewegung zu bringen und nach Antworten zu suchen.

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Dominik Werner

P├Ądagoge mit den Schwerpunkten partizipatives Theater, Konflikttransformation und Friedensbildung, Bildung f├╝r nachhaltige Entwicklung. Initiatior des Transition Theater.

Im Dialog mit jungen Menschen sein und dabei neue Wege und M├Âglichkeiten entwickeln und zeigen inspiriert mich selbst immer wieder. Seit meinem eigenen Reisen und Unterwegszeiten hat mich der Impuls nach freien Lernorten und Gemeinschaften immer begleitet und so bin ich seit dem ersten Jahrgang des project peace als Referent f├╝r partizipatives Theater dabei. Mich bewegt dabei der Raum des Spiels, der Fragen, der Begegnung und Verbundenheit.

ENTWICKLUNGSTEAM & ALUMNI:

Elke Korallus, Sozialp├Ądagogin mit Schwerpunkt Gender und Traumaberatung.

Das project peace zum Laufen zu bringen ist f├╝r mich eine Herzensangelegenheit. Die Themen ┬╗Frieden┬ź und ┬╗├ľkologie┬ź sind f├╝r mich die wichtigsten Themen unserer Zeit, und viele junge Menschen teilen diese Meinung und m├Âchten etwas Sinnvolles tun. Nicht nur aufgrund pers├Ânlicher Erfahrung wei├č ich jedoch, wie oft gute Projekte letztendlich scheitern, weil die beteiligten Menschen keinen konstruktiven Weg ´Čünden, mit Unterschieden oder Kon´Čéikten umzugehen, die in keiner Gruppe ausbleiben. Deshalb ist es f├╝r mich so wichtig, in unserem ┬╗Studien- und Praxisjahr f├╝r Frieden, ├ľkologie und Kulturwandel┬ź den Fokus nicht nur auf sinnvolle politische Arbeit zu legen, sondern viel Zeit f├╝r Pers├Ânlichkeitsentwicklung, f├╝r das Erlernen gewaltfreier Kommunikation und f├╝r das Leben und Lernen in der Gemeinschaft zu haben. Ich glaube, dass Lebensfreude, Pers├Ânlichkeitsentwicklung und politische Arbeit zusammengeh├Âren (sollten). Und dabei mitzuhelfen, f├╝r all dies und noch viel mehr einen Rahmen zu schaff en, ist eine spannende Herausforderung, ist inspirierend und macht einfach sehr viel Freude.
Elke Korallus hat mit Ende des Jahrgangs 2014/15 ihre Begleiterrolle niedergelgt und bleibt als Referentin und wichtige Unterst├╝tzerin und Begleiterin des Gesamtprojekts mit project peace verbunden.

Samuel Korallus

Ich bin Samuel, 22 Jahre alt, und w├╝nsche mir eine Welt, in der die Menschen friedlich miteinander leben. Friedlich mit allen Lebewesen, mit der Natur, mit sich selbst und mit dem gesamten Universum. Vielleicht klingt das utopisch und unrealistisch, aber ich mag diese Vision, und mit dem project peace gehen wir einen Schritt in ihre Richtung. Im project peace lernen wir au├čerdem nicht nur etwas ├╝ber den ├Ąu├čeren Frieden und wie wir im Au├čen etwas bewegen, sondern auch ├╝ber den inneren Frieden und wie wir selbst friedlich miteinander sein k├Ânnen. Und ich glaube, dass der innere und ├Ąu├čere Friedenzusammengeh├Âren. Wenn wir eine friedliche Welt wollen, aber Gewalt in uns tragen, geht das genauso wenig, wie inneren Frieden zu ´Čünden, wenn wir von Gewalt umgeben sind. Wenn wir alle selbst friedlich w├Ąren, h├Ątten wir den Weltfrieden schon! :)Diesen Text habe ich vor ungef├Ąhr einem Jahr geschrieben. Inzwischen bin ich selbst Teilnehmer und mein project peace-Jahr neigt sich dem Ende zu. Ich blicke auf eine Zeit zur├╝ck in der ich mehr ├╝ber mich, das Leben im Allgemeinen und die Welt erfahren und gelernt habe, als ich jetzt in Worte fassen k├Ânnte. F├╝r mich war das Leben in Gemeinschaft eins der wertvollsten und bereichernsten Elemente des Jahres. Durch den Spiegel der Beziehungen erfahre ich mehr und mehr wer oder was ich bin. In der Projektumsetzung habe ich die Gelegenheit, mich, meine Sehns├╝chte, zu verwirklichen.

Ewa Clausen

Das project peace ist mir zuge´Čéogen wie ein Geschenk. Ich erlebte das Teilnehmen┬áund die┬áEntwicklung dieses Projektes als eine gro├če Bereicherung. Gemeinsam Schritt f├╝r Schritt eine Vision zu verwirklichen, welche Erfahrungsr├Ąume f├╝r junge Erwachsene erschafft, in denen diese ihren individuellen Weg hin zu Frieden, sozialen Engagement und sich Selbst gehen k├Ânnen, entspricht meiner Vision f├╝r dir Welt. Ich wei├č, wie sehr mich dieses Jahr f├╝r Frieden und Umwelt ver├Ąndern hat. Wie ich Glaube an mich und meine Ideen f├╝r eine erf├╝lltere Welt gewonnen habe, Gemeinschaft erleben durfte, Begleitung erfahren habe auf dem Beginn meiner Suche. Jede einzelne meiner Taten hat Ein´Čéuss auf mein Leben, diese Erde und unsere Zukunft, das habe ich begriffen; –┬áwie ich diese Verantwortung leben will, erforsche ich seit den 12 Monaten beim project peace. Es ist eine Ehre f├╝r mich weiterhin im Hintergrund mitzuwirken.

Elena Ball

Als die Planungen f├╝r das ersten project peace-Jahrgang in den letzten Z├╝gen waren, stie├č ich zur Vorbereitungsgruppe dazu – und war sofort gepackt von diesem einmaligen Projekt. Das Jahr selbst war so voll und reich und ist sehr wertvoll f├╝r mich, da ich inhaltlich vieles lernen und mich durch verschiedenste Erfahrungen pers├Ânlich weiter entwickeln konnte. Nun ist es zu Ende – und trotzdem weiter! Denn ich habe entdeckt, dass ich mit einigen von meinen F├Ąhigkeiten mithelfen kann, dass project peace auch nach uns vielen anderen jungen Menschen zug├Ąnglich wird. So werde ich als Alumna weiterhin mit der Begleitung und den zuk├╝nftigen Teilnehmern in Verbindung bleiben.

Janine L├╝ckerath

Ich habe in project peace viel gelernt, erfahren, erlebt, habe gezweifelt, hinterfragt, habe Dinge ver├Ąndert, konnte mich entfalten, lieben, gemeinsam Grenzen ├╝berwinden, Kraft sch├Âpfen, zur Ruhe kommen; ich bin gewachsen, konnte aufbl├╝hen, strahlen, leben, und s├Ąen! project peace kann es nicht zwei Mal genau gleich geben: es bl├╝ht jedes Jahr neu mit seinen Teilnehmer_innen auf, ver├Ąndert und entwickelt sich und hinterl├Ąsst in immer mehr Menschen seine Spuren… Ich m├Âchte weiter mit project peace, seinen Begleiterinnen und Teilnehmer_innen in Verbindung bleiben, damit das, was wir als erster Jahrgang ges├Ąt haben, wachsen kann und ich zur weiteren Entwicklung beitragen kann. Denn solche Erfahrungen, wie wir sie gemacht haben, w├╝nsche ich jedem jungen Menschen.“

AKTIVE PROJEKTPATEN, SCHIRMHERRSCHAFT und REFERENT_INNEN:

Anna Gamma

Dr. phil. Anna Gamma

Psychologin und Zen-Meisterin in der Glassmann-Lasalle Zen-Linie, Mitglied des Katharina-Werks Basel und Leiterin des Zen Zentrums Offener Kreis Luzern. Langj├Ąhrige Friedensarbeit im In- und Ausland, speziell Vers├Âhnungsarbeit. Anna bereichert neben ihrer geistigen Verbindung und Unterst├╝tzung zu project peace unsere Teilnehmer_innen in jedem Jahrgang ganz konkret mit ihrer langj├Ąhrigen Erfahrung in der Zen-Meditation.

Geseko von L├╝pke

Dr. phil. Geseko von L├╝pke

Journalist und Autor, langj├Ąhriges Engagement f├╝r den Right Livelihood Award und Experte f├╝r zivilgesellschaftliche Entwicklungsprozesse. Tiefen├Âkologe und Visionssucheleiter.

REFERENT_INNEN:

Menschen am KlosterGut Schlehdorf:

Saro und Sylke Ratter, Birgit und Bernhard Jocher, Claudia Maria Werner, Alma Drumbl, Almut Kreuz, Richard Brockbank:
Praxisfelder ├Âkol. Landwirtschaft, biol. Gartenbau, Permakultur, Holzarbeit, Plastizieren, Pferd-Mensch Beziehung, Wildkr├Ąuterp├Ądagogik und Gemeinschaftsbildung auf dem KlosterGut Schlehdorf.

Oliver Sachs:

Finanzsystem und kooperative Wirtschaftssysteme. Gr├╝nder des MOMO Projektes.

Martin Schuster und Anja Kleer:

Kollegen der oikos Jugendakademie, Kommunikation, Naturarbeit, Achtsamkeitspraxis, Visionssuche

Sybille Ratsch:

Friedensarbeit am Katharina Werk Basel, Interreligi├Âser Dialog.

Prof. Dr. Kazuma Matoba:

Interkultureller Dialog, Dialog, Friedensarbeit. Lehrt├Ątigkeit an der Universit├Ąt der Bundeswehr.

Bernd Orendt:

Freier Autor, politische Bildung: Naturschutz, Klimaflucht, politische Wirksamkeit in zivilgesellschaftlichen Bewegungen

Vinzenz L├╝ps:

Friedensphilosophie, Dialog, „We-Practise“.

Nela Adam, Anja Kleer:

Tanz und Movement.

Sowie viele unregelm├Ą├čig besuchende Gastdozenten, zuletzt: Angge Pacifico Herrera (BINHI Phillipinen), Prof. Dr. Wolfgang Dietrich (Peace Studies and Conflict Transformation Unesco Chair Innsbruck), Paul K. Chappell (Nuclear Age Peace Foundation und Autor), Oga Cho (Gelebter Interkultureller Dialog), Jonathan Darrall-Rew und Jesslyn Becker (Synergy Forum), Veronika Reiser (commit e.V.), Karina Nebel (Herzintelligenz) uvm.