EINBLICKE

Aus den Medien

Isi in der jungen Szene : Ein Interview mit Luise de Bruin, Liederfinderin und Teilnehmerin am Pilotjahrgang.

Radiobeitrag auf BR2 im Juni 2013 von Geseko von Lüpke

Interview mit Annette Loy zu project peace  erschienen in Ausgabe 08 des Magazins evolve www.evolve-magazin.de, www.facebook.com/evolve.magazin

Ein paar Einblicke in die Geschichten des 4.Jahrgangs: Der letzte Newsletter und der Blog von Sarah und Lauren aus der UnterwegsZeit. Sie haben sich auf dem Landweg von Schlehdorf nach Auroville, Indien, aufgemacht.

 

Ein paar Zitate von Teilnehmer_innen:

project peace war für mich...unglaublich!

„Fülle, Vielfalt, Heimat, Ferne, Ankommen, Weggehen und Loslassen, mich geborgen fühlen, Herausforderung- jeden Tag neu. Mich selbst kennenlernen und die Welt, Freundschaft ganz tief, Wahrheit, Suche…Tanz, Sinn, Suche, Glück, Achterbahnfahrt des Lebens!

Jetzt im Nachhinein wirkt es immer noch in mir nach und ich glaube es wird nie damit aufhören! Und ich will es immer in mir bewahren, weiß, dass ich immer verbunden bleibe und verbunden bin mit Schlehdorf, uns acht- und weiß, dass ich ich selbst sein darf. Project peace hat mir gezeigt, dass es möglich ist, meinen Träumen nachzugehen- und ich will weiter träumen und wahr werden lassen!“ (Pia, 20, 2. Jahrgang)

Was mich vom Project Peace damals so überzeugt hat waren die Themen, die für das Jahr angekündigt waren.

„Die Auswahl war für mich persönlich sehr ansprechend, aber als ich dann da war kam es noch besser! Heute ist das Besondere am Project Peace für mich die Gruppe. Ich hätte nie geglaubt, dass man zu 16. so gut zusammen leben kann und zusammen einen Weg findet, alle Probleme und Konflikte aus dem Weg zu schaffen und den Alltag zu organisieren.“ (Catalina, 20, 1.Jahrgang)

(...)inwieweit wir uns bewusst mit globalen Themen beschäftigen, ist schwierig zu sagen.

„Natürlich teilen wir einander unsere Fragen, diskutieren und erzählen. Wir haben das Rahmenprogramm, all die spannenden Impulse und dennoch passiert die wirkliche Auseinandersetzung im Alltag, im Umgang miteinander lernen wir, meiner Wahrnehmung nach, erst richtig. Für mich wurde zum Beispiel die Genderfrage, das kollektive Trauma, in der Beziehung zwischen Mann und Frau, hier real sichtbar. Die theoretische Auseinandersetzung bringt mich dahin, die Themen in mir zu entdecken und darauf Antworten zu finden.“ (Anselm, 24, Zwischenreflexion nach 1. Modul im 3. Jahrgang)

Hier sind ein paar Gedanken von mir zur Form von Project Peace...

„Nach meinem Erleben ist dieses Programm ein Projekt im Sinne des Erweiterten Kunstbegriffes, da es genau an der Schnittstelle ansetzt zwischen den Beziehungen einzelner Menschen und ihren Auswirkungen auf gesamtgesellschaftliche Beziehungen: Täglich arbeiten wir Teilnehmer weitestgehend eigenverantwortlich und initiativ – wie im Ideal ein Künstler auch – an der Schaffung einer Sozialen Plastik, die sich in unseren zwischenmenschlichen Interaktionen, unserer freien Gestaltung des Inhalts und der Form und unserem praktischen Wirken in der Gesellschaft bilden kann. Wir fordern uns heraus, mit dem Anderen in einen wirklichen Dialog zu treten; Entscheidungen zu treffen, die alle mit einbeziehen; und stellen uns die Frage, wie wir mit unseren je eigenen, bei project peace erprobten Fähigkeiten die Gesellschaft als ganzes nachhaltiger, schöner machen können.

So verweben sich unser Leben und unsere Arbeit für dieses Jahr in eine zusammenhängende Form – eine Soziale Plastik, die wachsen kann, sich weiter verwebt, sich erweitert. Ich sehe project peace als „Atelier zwischen den Menschen“ (vgl. Joseph Beuys), das einen Bildungs- und Erfahrungsraum bietet, in dem junge Menschen die Verantwortungserfahrung für die Gesamtgestalt weltweiten Zusammenlebens und die Möglichkeit aller an deren Mitgestaltung machen können.“ (Elena, 21, 1. Jahrgang)

Ich wünsche mir eine Welt, in der die Menschen friedlich miteinander leben.

„Friedlich mit allen Lebewesen, mit der Natur, mit sich selbst und mit dem gesamten Universum. Vielleicht klingt das utopisch und unrealistisch, aber ich mag diese Vision, und mit dem project peace gehen wir einen Schritt in ihre Richtung. Im project peace lernen wir außerdem nicht nur etwas über den äußeren Frieden und wie wir im Außen etwas bewegen, sondern auch über den inneren Frieden und wie wir selbst friedlich miteinander sein können. Und ich glaube, dass der innere und äußere Frieden zusammengehören. Wenn wir eine friedliche Welt wollen, aber Gewalt in uns tragen, geht das genauso wenig, wie inneren Frieden zu finden, wenn wir von Gewalt umgeben sind.

Wenn wir alle selbst friedlich wären, hätten wir den Weltfrieden schon! 🙂 Diesen Text habe ich geschrieben, bevor es bei project peace losging. Inzwischen bin ich selbst Teilnehmer und mein project peace-Jahr neigt sich dem Ende zu. Ich blicke auf eine Zeit zurück in der ich mehr über mich, das Leben im Allgemeinen und die Welt erfahren und gelernt habe, als ich jetzt in Worte fassen könnte. Für mich war das Leben in Gemeinschaft eins der wertvollsten und bereichernsten Elemente des Jahres. Durch den Spiegel der Beziehungen erfahre ich mehr und mehr wer oder was ich bin. In der Projektumsetzung habe ich die Gelegenheit, mich, meine Sehnsüchte, zu verwirklichen. (Samuel, 23, Mit-Initiator von project peace, 1. Jahrgang)